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Kirchenasyl
Staffel 1, Episode 01
Episode 01 - Kirchenasyl
Erstausstrahlung 02.November 2013
Autor Christian Pfannenschmidt
Regisseur Christian Theede

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Der verlorene Sohn
Im Mittelpunkt der neuen Serie „Herzensbrecher“ stehen ein alleinerziehender Vater und seine Söhne, vom jungen Erwachsenen bis zum sechsjährigen Kind, jeder auf seine Weise mit dem Potenzial, Frauenherzen zu brechen: frech, charmant, eigensinnig, verletzlich und einfach nur süß. Lukas, der Älteste, der vor der Frage steht: weiterhin zur Familie halten und als Nesthocker gelten, oder endlich auf eigenen Beinen stehen. Thomas, genannt „Tom“, der Zweitälteste, 17 Jahre alt, der kurz vor dem Abitur steht und den Weg ins Erwachsenenleben antritt. „Jo“ (Johannes) ist 13 Jahre alt, steckt mitten in der Pubertät und lehnt sich als Rebell der Truppe besonders gern gegen seinen Vater und gelegentlich auch gegen seine Brüder auf. Und Jakob, der sechsjährige Sonnenschein, der darauf besteht, nicht mehr klein zu sein. Im Zentrum: Vater Andreas Tabarius (Mitte 40), der als Pfarrer eine evangelische Gemeinde in Bonn übernimmt. Sie sind eine starke Truppe und was sie eint, ist Zusammenhalt, Teamgeist, Familiensinn, Lebensfreude, beim einen oder anderen der Glaube. Aber sie alle wissen, dass etwas fehlt: Andreas’ Frau ist vor zwei Jahren gestorben, und so sehr die Männer sich auch Mühe geben, ihrem Alltag und ihrer Familie gerecht zu werden, Natalie fehlt. Als Trösterin, Ansprechpartnerin, Zuhörerin, als Mutter und Geliebte. Denn Andreas, der sich trotz des Widerstands der Kirchenvorstandsvorsitzenden Brigitte Abels nach und nach den Rückhalt der Gemeinde erwirbt, braucht manchmal Unterstützung, auch wenn er nicht danach fragt. Jede Woche beschäftigt ihn eine Geschichte aus seiner Gemeinde, mal ein Vikar mit krimineller Vorgeschichte, mal ein schwangeres Mädchen, mal ein Paar in der Eheberatung. Auch seine Söhne haben ihren Alltag, ihre Freunde, ihre Haltungen, Ängste und Kämpfe. Andreas glaubt zunächst, dass er all das allein bewältigen kann. Seine neue eigenwillige Gemeindesekretärin Katharina Marquardt, die mit Kirche und Religion wenig am Hut hat, ist da anderer Meinung, und versucht auszuhelfen. Ob aus dieser Kollegialität und Freundschaft mehr wird, bleibt abzuwarten. Es ist ein Neuanfang für Pfarrer Andreas Tabarius und seine vier Söhne, nicht nur in Bonn, sondern auch in seiner neuen Gemeinde. Direkt am ersten Tag wird Andreas mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert: Die zehnjährige Paula bittet um Kirchenasyl. Egal, wie hartnäckig Andreas nachbohrt, er wird aus dem Mädchen nicht schlau. Sicher ist nur, dass sie unter keinen Umständen zu ihren Eltern zurückwill. Andreas nimmt die Kleine erst einmal bei sich und seinen vier Jungs auf, was in dem turbulenten Männerhaushalt für zusätzliches Chaos sorgt. Zoff mit der Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Constanze Abels, ist da programmiert. Sie ist von den unkonventionellen Methoden alles andere als begeistert und empört darüber, was sich der Neue gleich zu Beginn raus nimmt und schaltet eiskalt die Jugendbehörde ein. Zum Glück kann Andreas zwar die Beamtin mit seinem Charme um den Finger wickeln, der Krieg zwischen ihm und Frau Abels scheint damit jedoch eröffnet. Alles in allem hält das den Familienvater aber nicht von seiner Pflicht ab, Paula wieder in ihr Elternhaus zu integrieren. Doch das sind nicht die einzigen Probleme, mit denen Andreas fertigwerden muss. Aufgrund der schweren Krankheit seines Vorgängers wurde die Administration im Pfarrbüro schmählich vernachlässigt. Es wird dringend eine Gemeindesekretärin gebraucht, die unterstützend zur Hand geht. Ausgerechnet Katharina Marquardt, mit der er zunächst heftig aneinandergerät, bewirbt sich auf die Stelle und überzeugt ihn letztlich durch ihr zupackendes Wesen, auch wenn von Anfang klar scheint, dass damit der Grundstein für eine turbulente Zusammenarbeit gelegt ist.